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Drucksache - 2017/0434  

Betreff: Mole, Sofortmaßnahmen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Sitzungsvorlage
Federführend:Stabstelle Bearbeiter/-in: Zuch, Jürgen
Beratungsfolge:
Gemeindevertretung der Gemeinde Großenbrode Beratung und Beschlussfassung
15.02.2017 
Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Großenbrode ungeändert beschlossen   
Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Großenbrode Beratung und Empfehlung
13.02.2017 
Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Großenbrode ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Infolge des extremen Ostseehochwassers am 04./05.01.2017 ist es zusätzlich zu umfangreichen Ausspülungen im Molenkörper gekommen. Diese können zu Einbrüchen in der Mole und zu umfangreichen weiteren Schäden führen (Gefahr im Verzuge). 
 

Um dieser Gefahr zu begegnen und weitere Schäden zu verhindern, waren somit Sofortmaßnahmen zu treffen (Baubeginn war am 30.01.17). Auf der Grundlage der im November 2016 durchgeführten Ausschreibung der Molenreparatur (Einbringen von seewasserbeständigem Beton) wurden die Kosten durch das Ing. Büro b&o, Hamburg auf voraussichtlich 70.000,-- € (brutto) ermittelt. Das Ing. Honorar beträgt 4.000,00  € (brutto).


Mit Schreiben vom 24.01.17 an den Wirtschaftsminister sind die Kosten der Sofortmaßnahme sowie eine notwendige Reparatur der Dünensicherung am Südstrand in Richtung Vier-Jahreszeiten (Maßnahme GTS) mit 45.000,-- € vorsorglich als Hochwasserschaden an den Tourismusminister weitergeleitet worden.


Die Mole ist vom LKN mit 50% als Küstenschutzeinrichtung anerkannt. 50% der Reparaturkosten laufen somit über die jährliche Unterhaltungspauschale als Küstenschutzeinrichtung, 50% wurden als „touristischer Schaden“ durch das Hochwasse angemeldet.
 

Im November 2016 wurde eine Betonsanierung der Molenreparatur mit rund 43.000,-- € von der GV beschlossen, Ing. Honorar 4.500,-- € (Gesamtkosten Beton somit 113.000,-- € zzgl. 8.500,-- € Ing. Honorar). Diese Betonsanierung wird nach Abschluss der Sofortmaßnahme durchgeführt. 


Für die abgeschlossene Molensicherungsmaßnahmen (Buhnensteine) sind Kosten in Höhe von knapp 126.000,-- € brutto entstanden, wegen ungeplanter Mehrarbeiten werden diese Kosten um rund 10% überschritten (vor Ort Gespräch am 31.10.17). Die Ing. Kosten für diese Maßnahme betragen 11.700,-- €. Für diese Sicherungsmaßnahme konnten trotz sehr umfangreicher Bemühungen im vergangenen Jahr keine Zuschüsse eingeworben werden.
 

Zu weiteren größeren Schäden durch das Hochwasser ist es an den Hochwasserschutz-anlagen nicht gekommen. Zur Zeit läuft eine Preisanfrage für die Reparatur des nördlichen Bereiches der HWA Großenbrode NW und der HWA Rethwiese. Aufräumarbeiten (v.a. HWA Großenbrode NW) sind von den Bauhofmitarbeitern bereits erledigt worden.
 

Ob Maßnahmen im Küstenbereich nördlich des Großenbroder Moores durchzuführen sein werden, wird Thema der kommenden Deichschau sein.

 


 

Der Haushalt 2017 sieht Mittel für die Unterhaltung der Hochwasserschutzdämme von 20.000,-- € vor, aus dem Haushaltsjahr 2016 werden knapp 90.000,-- € als Haushaltsausgaberest übertragen. Mehrkosten sind über einen Nachtragshaushalt zu finanzieren..

 

 

 

 


Beschlussvorschlag:

Der BUA bestätigt die Durchführung der Sofortmaßnahme und die Mehrkosten der Molensicherungsmaßnahme; die Gesamtkosten der Molenreparatur/-sicherung werden zur Kenntnis genommen.

 


Anlage/n:

keine